· 

Die berufliche Zukunft junger Leute muss auch in Zeiten von Corona an erster Stelle stehen

Große Nachfrage nach persönlicher Beratung und Unterstützung bei der Jugendberufshilfe Duisburger Werkkiste

Bild: IMCBerea-College / CC-by 2.0 / Quelle: flickr.com
Bild: IMCBerea-College / CC-by 2.0 / Quelle: flickr.com

Die von der Bundesregierung und dem Land NRW verordnete Kontaktsperre verlangt jungen Leuten gerade einiges ab. Partys, Festivals und Fitnessstudios können bis auf weiteres nicht mehr besucht werden, der Besuch von Freunden oder Familienangehörigen ist ebenfalls nur in Ausnahmefällen möglich. Auch die Möglichkeiten, sich mit anderen darüber auszutauschen, wie es in Schule und Ausbildung läuft, sind in der derzeitigen Situation begrenzt. Ein wichtiger Ansprechpartner gerade in diesen Krisenzeiten kann da in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem jobcenter Duisburg sowie der Regionalagentur NiederRhein die Jugendberufshilfe Duisburger Werkkiste sein.


Aktuell machen die beiden Ausbildungsbegleiter der Duisburger Werkkiste, Christina Dippel und Dominik Kronier die Erfahrung: Der Redebedarf junger Menschen über Chancen und Sorgen rund um ihre berufliche Zukunft ist derzeit besonders hoch. Der persönliche Dialog mit den Ratsuchenden ist allerdings nicht, wie sonst üblich, vor Ort bei der Werkkiste möglich, sondern ausschließlich über die Kommunikationswege E-Mail, Telefon, Chat oder Online-Schulung. Gemeinsam mit weiteren erfahrenen Werkkisten-Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen unterstützen, unterrichten und beraten die beiden deshalb auf diesem Weg weiterhin intensiv zu allen Fragen rund um berufsschulische Themen oder solche, die die Prüfungen betreffen.

Gute Kooperation zwischen Werkkiste und Betrieben

Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, dem oder der bietet die Duisburger Werkkiste zudem eine gezielte Unterstützung bei der Akquise von Betrieben, mit denen die Duisburger Werkkiste teilweise schon seit Jahren erfolgreich kooperiert. Die Ausbildungsbegleiter verstehen sich dabei als Dienstleister sowohl für die Auszubildenden als auch für die kooperierenden Betriebe. Diese können sie vielfach im Rahmen des Ausbildungsprogramms NRW dafür gewinnen, weitere Ausbildungsstellen einzurichten, für die ihnen anschließend sofort eigens  identifizerte passgenaue Bewerber vermitteln werden können. „Wer solche zusätzlichen Ausbildungsplätze anbietet, kann diese unter Umständen sogar zum Teil über Landesmittel aus dem Ausbildungsprogramm NRW refinanzieren“, erläutert Christina Dippel. „Durch unsere Vermittlung bringen wir so die Interessen der Betriebe zur eigenen Fachkräftesicherung durch aktive Nachwuchsarbeit mit denen hochmotivierter junge Menschen zusammen, die auf der Suche nach einem attraktiven Start in das Berufsleben sind. Und das hat positive Folgen für die Ausbildungssituation in der gesamten Region“, betont zudem Norbert Geier, Leiter der Duisburger Werkkiste.


Das Ausbildungsprogramm NRW wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in der Duisburger Werkkiste durchgeführt.

Ansprechpartner zur Ausbildungsförderung und zum „Ausbildungsprogramm NRW“:


Christina Dippel, Tel.: 0203 / 34 654 38  I  christina.dippel@werkkiste.de
Dominik Kronier, Tel.: 0203 / 34 654 39  I  dominik.kronier@werkkiste.de

Kommentar schreiben

Kommentare: 0