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„Comedy gegen Rechts“ geht in die 3. Runde

Junge Comedians setzten wieder Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein offenes Miteinander

Beim dritten Mal ist es schon Tradition: Am 28. November, 20.00 Uhr lädt das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage Duisburg wieder zur „Comedy gegen Rechts“ in die Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich Platz. Die Moderation dieser dritten Runde übernimmt der Comedian und Moderator Lukas Wandke, bekannt aus RTL, Quatsch Comedy Club, 1Live und Nightwash. Seine Gäste sind Hani Who, Osan Yaran, Salim Samatou und Passun Azhand.


Das Publikum erwartet bei „Comedy gegen Rechts“ auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung schräger und spitzfindiger junger Comedians. Zum Beispiel den im Iran aufgewachsenen Afghanen Hani Woh, der seit 2010 in Deutschland lebt und sich mit Stand-Ups, Musik und Poetry-Slam durchs Leben schlägt. „Ich mach all das, womit man kein Geld verdient. Eigentlich heißt das nicht Kleinkunst sondern Überlebenskunst“, heißt es hierzu auf seiner Website.


Gespannt sein darf man auch auf den „waschechten Berliner mit türkischen Wurzeln“ Osan Yaran, der in den vergangenen Jahren schon so manchen Comedy-Preis abgeräumt hat und der seinem Publikum einen „Culture Clash“ verspricht. Sein Programm wird um so wichtige Fragen zu seiner Person kreisen wie: „Bin ich korrekter Deutscher oder Shisha-Migrant? Spreewaldgurke oder Baklava?“ Und er bietet seinem Publikum gleich einen Deal an: „Einfach zusammen drüber lachen!“


Ähnlich scheint das auch der Berliner Passun Azhand zu sehen. Von ihm wird gesagt, er bleibe mit seiner Comedy ganz nah an seinen eigenen Lebenserfahrungen, stelle aber trotzdem eine überspitzte Realität dar. „Einfache und ehrliche Comedy von einem Berliner, der sich über alles lustig macht. Sich selbst. Das Leben. Seinen Kühlschrank. Einfach alles“ – so heißt es in Ankündigungen zu seinem aktuellen Programm.


Anschließend erwartet das Publikum ein „Comedy Spektakel mit rasanten Perspektivwechseln“, das Salim Samatou zur „Comedy gegen Rechts“ vorgebereitet hat. Der gebürtige Mainzer mit marokkanisch-indischen Wurzeln ist bekannt für seine schlagfertigen Interaktionen mit seinem Publikum. Bleibt zu hoffen, dass auch seine Duisburger Gäste sich dem gewachsen zeigen.

 

Die Eintrittskarten kosten 10,00 € (Schüler/innen, Auszubildende und Studenten zahlen die Hälfte). Sie sind erhältlich beim Jugendring Du-isburg (Claubergstraße 20-22, 47051 Duisburg, Tel.: 0203 26246, Email: mail@jugendring-duisburg.de).


„Comedy gegen Rechst“ wird unterstützt durch den Jugendring Duis-burg, das Bundesprogramm Demokratie Leben!, die DGB Jugend Niederrhein, die Jüdischen Gemeinde Duisburg, die katholische Stadtkirche Duisburg, die AWO Duisburg sowie den Evangelischen Kirchenkreis. Sie alle wollen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein offenes Miteinander setzen.


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