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Armin Klaes lädt zum Duisburger Martinssingen auf YouTube

Herzliche Einladung als Ausgleich für ausgefallene Martinszüge

Foto: Frankieboy I Pixabay
Foto: Frankieboy I Pixabay

Am Dienstag, den 10. November um 16.00 Uhr sind alle Kinder und Erwachsenen herzlich eingeladen zum großen Duisburger Martinssingen. Diesmal findet das traditionelle Singen unter Moderation von Armin Klaes allerdings nicht wie sonst vor dem Hauptbahnhof statt, sondern auf YouTube. Auch die Martinsgeschichte soll dann noch einmal lebensnah erzählt werden. Schirmherren des Martinssingens sind Oberbürgermeister Sören Link und Uni-Rektor Professor Radtke.

 

Gesungen werden sollen klassische Martinslieder. Interpreten werden sein Initiator und Moderator der Veranstaltung Armin Klaes sowie Keyboarder und Kirchemusiker beim evangelischen Kirchenkreis Duisburg, Daniel Drückes. Zwischendurch wird Schwester Mariotte Hildebrand, Pastoralreferentin aus der Pfarrei St.Johann in Duisburg-Hamborn, die Martinsgeschichte erzählen und zeigen, wie wichtig das Vorbild von St. Martin auch noch für die heutige Zeit und das Zusammenleben in unserer Stadt sein kann.

 

Und damit auch die bunten Laternen des Martinszugs nicht fehlen, bittet Armin Klaes aktuell alle Kinder und ihre Eltern darum, ihm möglichst viele Fotos der eigenen Laternen vorab per E-Mail an armin.klaes@gmx.de oder per Whatsapp an 01711454899 zu schicken. Sie sollen dann während des Martinssingens eingespielt werden. Bunt wie die Laternen ist zudem auch ein neues Lied von Armin Klaes, das er just beim Duisburger Martinssingen zur bekannten Melodie von “Der Steiger kommt” als Premiere präsentieren will. Dort heißt es im Refrain: “Duisburg ist bunt. Wir gehören alle zusammen, freuen uns, hier zu leben, gemeinsam zu singen!"

 

Was genau Armin Klaes besonders in diesem Jahr dazu veranlasst hat, das Duisburger Martinssingen trotz des kleinen Lockdowns und der dadurch notwendigen Aufgabe des üblichen Konzerts auf der Bahnhofsvorplatte wenigstens online durchzuführen, das erklärt der Duisburger Musiker so:

 

"Martin von Tours, unser „Sankt Martin“, hat vor rund 1700 Jahren gelebt. Bis heute wird er jedes Jahr von Kindern und Erwachsenen mit Martinsgeschichte, Laternenumzügen und Martinssingen gefeiert. Er fasziniert und ist leuchtendes Vorbild für Kinder und Erwachsene und heute wichtiger denn je: Ohne an seinen eigenen Vorteil zu denken, erkannte Martin, dass da ein Mensch dringend seine Hilfe braucht.  Er zeigte Mitgefühl und teilte, ohne zu zögern, seinen warmen Umhang, um dem Bettler zu helfen: Ein heiliges Verhalten!

 

Was brauchen wir heute in Coronazeiten nötiger als die Bereitschaft, auch ohne direkten eigenen Vorteil Rücksicht auf andere zu nehmen, Verantwortung, Mitgefühl, Solidarität zu zeigen? Martin wäre da gerade in diesem Jahr ein leuchtendes Beispiel gewesen. Nur können die eigentlich gerade jetzt so wertvollen Rituale wie Martinsumzüge leider wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden, Singen wird vermieden.

 

Natürlich ist Martin Christ gewesen, und wird von allen Christen als vorbildlicher, heiliger Mensch verehrt. Aber er kann zugleich auch ein Vorbild für uns alle - Kinder wie Erwachsene - sein, die in unserer Stadt zusammenleben,  egal aus welcher Kultur sie stammen oder welcher Religion sie angehören. So entstand die Idee, die neuen Möglichkeiten über das Internet zu nutzen und gemeinsam mit unseren Kindern und über alle religiösen, örtlichen und sonstigen Grenzen hinweg Sankt Martin zu feiern."

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