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KEFB startet wieder (vorsichtig) durch

Neben den üblichen Kursen im katholischen Stadthaus und anderswo sind auch viele neue Online-Formate geplant

Nach dem kompletten Lockdown im ersten Semester 2020 fährt die KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen nun auch in Duisburg langsam wieder ihre Angebote hoch. Ab September gibt es im katholischen Stadthaus am Wieberplatz sowie in etlichen Räumen von Gemeinden und Kooperationspartnern wieder viele der beliebten Kurse in der Familien- und Erwachsenenbildung. „Nach den guten Erfahrungen, die wir bereits mit der vorsichtigen Öffnung von Nähkursen und Gesundheitsangeboten in den Sommerferien gemacht haben, gehen wir nun den nächsten Schritt“, erklärt Regionalleiterin Stefanie Schneider von der KEFB. 


Ihr ist es dabei aber sehr wichtig zu betonen: „Es wird nicht alles so sein wie vor Corona. Wir tun zwar alles dafür, dass der Regelbetrieb unter Einhaltung aller notwendigen Corona-Schutzbedingungen verantwortlich wieder aufgenommen werden kann. Ohne das Verständnis und die Einhaltung der notwendigen Einschränkungen durch unsere Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer wird es aber nicht gehen.“ Hierzu gehören beispielweise die Maskenpflicht auf den Fluren und bei Bedarf auch in den Kursräumen sowie teilweise auch ein Wechsel des Veranstaltungsorts ins Freie. Natürlich wird bei den Angeboten darauf geachtet, dass die notwendigen Abstände eingehalten werden können.

"Wann fangt ihr wieder an?"

„Wann fangt ihr endlich wieder an? Mir fehlt mein Kurs.“ – Diese Frage nach regulären Bildungsangeboten haben die KEFB-Mitarbeiter in den letzten Wochen immer wieder gehört. Sie machen deutlich: Hier geht es um mehr als nur ums Lernen. Es geht um die Begegnung mit anderen und den regelmäßigen Gedankenaustausch. Und der hat in den letzten Wochen und Monaten doch sehr gefehlt. Umso schöner ist es, dass bei der KEFB nun zum Beispiel die Sprachkurse wieder aufgenommen werden können. Gleiches gilt für die beliebten Nähkurse. Sie werden künftig nicht mehr in zwei, sondern gleich in drei Räumen des Stadthauses durchgeführt, um so möglichst vielen ein Kursangebot machen zu können.


Auch im Eltern-Kind Bereich gibt es wieder etliche Angebote. Neu im Programm sind die Kurse „Zumbini – Flotter Bewegungssport für Eltern mit kleinen Kindern“ (bis 2 Jahre), „Nappy Dancers: Tanzbewegungen für Eltern mit Kindern“ (bis 4 Jahre) sowie ein Väter-Söhne-Kurs „Starke Jungs“, das als Wochenendangebot mit sechs Treffen in Kooperation mit Jungs e.V. durchgeführt werden soll.


Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt im 2. Halbjahr 2020 wird auf der Seniorenbildungsarbeit liegen. Und das nicht nur vor Ort im Stadthaus zum Beispiel mit Kursen zum Umgang mit Smartphone und Laptop sondern auch mit digitalen Angeboten. Damit war bereits während des Lockdowns sehr erfolgreich begonnen worden. Und das wird jetzt fortgesetzt. Zum Beispiel mit dem Vortrag von Prof. Dr. Georg Steins am 28. September zum Thema „Brauchen Christinnen und Christen ein Altes Testament?“

Flankierende Lebenshilfe in unsicheren Zeiten

Flankierende Lebenshilfe in unsicheren Zeiten – das könnte über vielen weiteren Präsenzangeboten der KEFB stehen, die gerade jetzt in der Corona-Krise vielen Halt und Sicherheit geben können. Angebote wie das Seminar „Kraftquellen in Zeiten der Veränderung“ am 19. September können hier hilfreich sein. Wenn dagegen die vergangenen Monate vor allem zu Konflikten im beruflichen und privaten Umfeld geführt haben, könnten Angebote wie das Wochenendseminar „Konfliktmanagement“ vom 18. bis 20. September oder der Gesprächskreis „Wenn die Liebe geht“ helfen. Letzterer startet schon am 25. August.


Anmeldungen und Infos
(0203) 28 10 4-74 oder duisburg@kefb.info.
Außerdem kann man sich auch über die Website www.kefb.info anmelden.


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