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Polizei bittet Kirchen um Mithilfe

Die Polizei Duisburg bittet alle Kirchen in der Stadt um Mithilfe bei der Aufklärung vor allem älterer Gottesdienstbesucher vor Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben. Ihr Wunsch ist es, dass in nächster Zeit regelmäßig vor oder nach den Messen folgender kurzer Text verlesen wird:

Vorsicht! Trickbetrüger tarnen sich am Telefon als falsche Polizisten

Die Duisburger Polizei warnt vor Trickbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben und sich das Vertrauen vor allem älterer Menschen mit erfundenen Geschichten erschleichen oder sie unter Druck setzen. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Die Täter nutzen hierzu eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

Die Duisburger Polizei mahnt deshalb zu besonderer Vorsicht und betont:

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay
  • Die Polizei ruft niemals unter110 an!
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von Wertsachen!
  • Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
  • Nutzen Sie für einen Rückruf bei der Polizei niemals die Rückruftaste! Wählen Sie selber die 110.
  • Übergeben Sie Geld oder Wertsachen niemals an Unbekannte!
  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie oder Ihre Angehörigen Opfer geworden sind!

 

Wir finden, das ist eine gute Idee, die es sich zu unterstützen lohnt.

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Kommentare: 2
  • #1

    Frank A. Hirt (Samstag, 03 August 2019 16:48)

    GUTEN TAG, ICH denke es ist eine gute Idee, da man viele ältere Bürger erreicht und zur Diskussion anregt. Zu überlegen bleibt, ob es eine Ausnahme ist oder für welche Situationen und wie oft, diese Möglichkeit genutzt werden darf. �Gruß Frank

  • #2

    kath. Stadtkirche (Montag, 05 August 2019 13:47)

    Lieber Herr Hirt, danke für Ihren Kommenatar. Eine generelle Regelung, wie wir in Zukunft mit Bitten der Polizei um Mithilfe bei ihrer Kommunikation mit speziellen Zielgruppen innerhalb der Duisburger Stadtgesellschaft umgehen wollen, haben wir nicht getroffen. Solche Bitten erreichen uns ja auch nicht so häufig. Wir werden deshalb weiterhin situationsbedingt abwägen, ob, wann und auf welchem Wege wir Hinweise der Polizei redaktionell berücksichtigen können.
    Gruß Eva Wieczorek-Auer, Presseverantwortlichliche der kath. Stadtkirche Duisburg