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Junge Kirche bietet Erste Hilfe für die Seele

Segensmobil der „Jugend im Bistum Essen“ macht am 29. Juni Station in Duisburg

Foto: Jugend im Bistum Essen
Foto: Jugend im Bistum Essen

Corona hat in den letzten Wochen und Monaten auch die Welt junger Menschen auf den Kopf gestellt. Langsam kehrt zwar wieder etwas Normalität ein, aber vieles bleibt anders, komisch, fühlt sich seltsam an und macht unsicher. Genau hier setzt in diesen Tagen ein Angebot der Abteilung „Kinder, Jugend und junge Erwachsene“ im Bistum Essen an. Die schickt nämlich ab kommenden Freitag für fünf Tage drei ihrer Mitarbeiter mit einem speziellen Segensmobil auf den Weg zu den Menschen vor Ort. Ihr Ziel: Sie wollen Erste Hilfe für die Seele leisten. In Duisburg macht das Segensmobil am 29. Juni von 13.00 bis 15.00 vor der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich Platz Station.


An Bord des Segensmobils werden sein Miriam Faber von der Jugendkirche TABGHA, ab 2021 mit Sitz am Dellplatz in Duisburg, Jan Gloger von cross#roads, der jungen katholischen Kirche im Bistum Essen und Janina Kessler von der Jugendkirche GleisX aus Gelsenkirchen. Die drei wollen ihren zweistündigen Aufenthalt in Duisburg dazu nutzen, mit möglichst vielen jungen Passanten ins Gespräch zu kommen und sie nach ihren aktuellen Bedürfnissen zu fragen. Denn, davon sind alle drei überzeugt: „Gerade jetzt, wo so manches Gewohnte fehlt, kann Zuspruch und Verständnis zum Segen werden.“ Und den kann man sich dann auch als sogenannten „Tütensegen“ mit nach Hause nehmen.


„Aktuell gibt es nach unserer Erfahrung sehr viele unterschiedliche Bedürfnisse, die auch junge Menschen in der Corona-Zeit haben. Viele sind einsam, fühlen sich eingeschränkt, haben Angst vor Ansteckung oder wissen einfach nicht, wie es in Zukunft weitergehen soll“, erklärt Miriam Faber. „Da auch wir gerade in unseren Jugendkirchen nicht so unmittelbar für jeden da sein können, wie wir uns das wünschen, wollen wir uns nun mit unserem Segensmobil auf den Weg machen und Zuspruch, Trost und Segen sozusagen bis vor die Haustür bringen“, ergänzt Jan Gloger.


Die Tütensegen enthalten neben einem individuellen Segensspruch, passend zum besonderen Bedürfnis jedes und jeder Einzelnen in dieser besonderen Zeit einen Impuls sowie eine Anregung für ein kleines Ritual im Alltag. „Sie sollen helfen, gut durch diese verrückte Zeit zu kommen“, erklärt Janina Kessler. Das alles könne man sich am 29 Juni am Segensmobil vor der Kulturkirche Liebfrauen abholen.

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