„Wann fängt Weihnachten (für Sie) an?“

Stadtkirche fragt Duisburger nach ihren Wünschen zu spirituellen Angeboten an Weihnachten unter Corona-Standards

Foto: Peter Weidemann I Pfarrbriefservice
Foto: Peter Weidemann I Pfarrbriefservice

Auch wenn gerade erst Herbstanfang ist, beginnen für die Pastoralteams und die ehrenamtlich Aktiven in den katholischen Pfarreien Duisburgs schon jetzt die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest. Um herauszufinden, was die Menschen sich konkret von ihrer Kirche in diesem Corona-Jahr an spiritueller Begleitung zum Fest wünschen, hat die katholische Stadtkirche Duisburg nun unter dem Motto „Wann fängt Weihnachten (für Sie) an?“ eine Umfrage gestartet.


„Niemand will einfach so in das Weihnachtsfest hineinfallen. Die Menschen brauchen gerade an Heiligabend gewohnte Rituale und Traditionen, damit sich bei ihnen das Gefühl einstellt: Jetzt ist Weihnachten“, ist Gemeindereferentin Christa Blockesch aus der katholischen Pfarrei St. Judas Thaddäus überzeugt. Und zu diesen Ritualen gehöre für viele üblicherweise der Gang in die Kirche. „Es steht aber leider jetzt schon fest, dass Weihnachten 2020 stadtweit in allen Kirchen weniger Plätze in Krippenfeiern, Christmetten und Festhochämtern angeboten werden können, als sonst üblich“, bedauert Stadtdechant Roland Winkelmann.


Nun wolle man mit einer Umfrage unter den Duisburgern herausfinden, was sich die Menschen konkret von ihrer Kirche wünschen, damit das Fest auch in diesem Jahr für sie stimmig wird und sie sich nicht allein gelassen fühlen. Konkret wünscht die Stadtkirche sich Antworten auf auf die Frage, was es braucht, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. „Ist es das feierlich gesungene Lied ‚Stille Nacht‘, das Hören der Weihnachtsgeschichte, das Krippenspiel, die weihnachtlich geschmückte Kirche, die Begegnung mit anderen zu diesem Fest, ein kleiner Gottesdienst, der nötigenfalls auch in der Familie gefeiert werden kann, Weihrauch und Orgelklang? Oder ist es etwas ganz anderes?“ So heißt es hierzu im Umfrage-Aufruf. „Je besser wir wissen, welche spirituellen Bedürfnisse Sie haben, umso besser können wir uns überlegen, welche Alternativangebote zum sonst Üblichen wir Ihnen machen können“, betont Roland Winkelmann.


Wer sich an der Umfrage beteiligen will, kann kann dies direkt hier über die Kommentarfunktion tun. Oder eine E-Mail schreiben. Auch Postkarte oder Brief sind willkommen. Hier die Kontaktdaten: 

 

Katholische Stadtkirche Duisburg

Wieberplatz 2

47166 Duisburg

info@stadtkirche-duisburg.de

 

Die Umfrage läuft bis zu den Herbstferien.

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Kommentare: 5
  • #1

    Monika Metken (Sonntag, 27 September 2020 11:07)

    Guten Tag liebes Organisationsteam!
    Ich denke, dass die Kirche zu Weihnachten und auch in der Adventszeit sehr wohl Präsenz zeigen sollte. Ich höre jetzt schon häufig, dass die Kirchen, sei es Katholisch oder Evangelisch nicht genug auf die Gläubigen zugeht. Ich singe in zwei Kirchenchören und wir proben zurzeit auch wieder, auf Abstand und in den Kirchen. Das ist für Sängerinnen und Sänger auch nicht immer einfach.
    Also Mut auch zu Weihnachten für Open Air Gottesdienste.

  • #2

    Helmut & Ursula Heun (Donnerstag, 01 Oktober 2020 13:48)

    Wenn schon nicht viele an denWeihnachts Gottesdiensten teilnehmen können sollten die Kirchen schön Weihnachtlich geschmückt sein und grosszügig an den Tagen geöffnet sein. Eine leise Weihnachtliche Musik im Hintergrund wäre eine emotional feine Sache.

  • #3

    Theo van Wesel (Sonntag, 04 Oktober 2020 12:52)

    Wann fängt Weihnachten an?

    Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
    wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
    wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
    wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,
    und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
    wenn der Leise laut wird und der Laute still,
    wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
    das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
    wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
    Geborgenheit, helles Leben verspricht,
    und du zögerst nicht, sondern du gehst,
    so wie du bist, darauf zu,
    dann, ja dann
    fängt Weihnachten an.

    von Rolf Krenzer

  • #4

    Hans Müller (Freitag, 09 Oktober 2020 11:39)

    So richtig beginnt das Weihnachtsfest erst mit der Christmette am Heiligen Abend. Dann sagen wir uns ‚frohe Weihnachten’, dann lässt all der Stress der Zeit davor nach. Es wäre schade, wenn dies nicht stattfinden kann.

  • #5

    Hans Müller (Freitag, 09 Oktober 2020 11:41)

    Gelingt nicht ein großes gemeinsames Fest in einer Halle oder Stadion? Das wäre was!