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Katholische Stadtkonferenz hat neuen Vorstand gewählt

Vertreter aller vier Duisburger Pfarreien aus dem Bistum Essen haben gestern, 2. Juli, gemeinsam mit den Vertretern der katholischen Verbände und Institutionen Duisburgs neue Vorstände ihrer beiden Gremien „Katholikenrat“ und „Stadtkonferenz“ gewählt. Vorsitzender des Katholikenrats und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Stadtkonferenz unter Leitung von Stadtdechant Andreas Brocke ist erneut Daniel Wörmann.

 

Zum Vorstand des Katholikenrats, der Laienvertretung innerhalb der katholischen Stadtkirche Duisburg, gehören neben Daniel Wörmann als Vorsitzendem, Henning Gerlach, Werner Haak, Andrea Maul, Manfred Niemann, Marta Sommer und Günter Zirbi.

 

Daniel Wörmann ist als Katholikenratsvorsitzender gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender der Stadtkonferenz, dem gemeinsamen Stadtkirchen-Gremium aus Klerikern, Laien, katholischen Verbänden und Einrichtungen. Stadtkonferenzvorsitzender ist als „geborenes Mitglied“ Stadtdechant Andreas Brocke. Zum Vorstand zählen außerdem Heiko Blumenthal, Lena Richter und Martin Zensen.

 

Stadtkonferenz: Vernetzung und Aufgabe

 

Die Katholische Stadtkonferenz fördert die Vernetzung und den Gesprächsaustausch der katholischen Pfarreien, Einrichtungen, Verbände und Gemeinschaften in Duisburg. „Wir unterstützen und engagieren uns für alle in unserer Stadt, die uns brauchen. Dies gelingt am besten in einem großen Netzwerk“, betont Stadtdechant Andreas Brocke und verweist auf die Kooptierung von Christian Nitz, Standortleiter der KEFB, Ursula Roosen, Gebietsleitung des KiTa-Zweckverbandes und Julia Schröder, Vorständin des Caritasverbandes in Duisburg, in den Vorstand der Stadtkonferenz.

 

Daniel Wörmann unterstreicht dabei die strategische Bedeutung des Gremiums für die Kirche in Duisburg: „Die Stadtkonferenz ist kein innerkirchliches Gremium, sondern hat eine gesellschafts-politische Aufgabe. Gerade in Zeiten spürbarer gesellschaftlicher Spannungen müssen wir Brücken zwischen Politik, sozialen Akteuren und den Menschen vor Ort bauen. Das schafft keine Gemeinde und keine katholische Gruppierung allein. Es braucht eine starke, gebündelte Stimme, die verlässlicher Partner für die Stadtgesellschaft ist. Nur durch dieses gemeinsame Engage-ment können wir die Zukunft Duisburgs aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass Solidarität und soziale Teilhabe keine leeren Worte bleiben.“

 

Foto: Katholische Stadtkirche Duisburg. Stadtdechant Andreas Brocke (links), Daniel Wörmann, Vorsitzender des Katholikenrates (rechts).