runder tisch der religionen

Auszug aus der Geschäftsordnung zu seinen Zielen

Am Runden Tisch der Religionen begegnen sich Menschen mit ihren unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen, um gemeinsam zum friedlichen und für alle gedeihlichen Zusammenleben in unserer Stadt beizutragen.  Er will die religiöse Vielfalt Duisburgs abbilden und den interreligiösenen Dialog anregen, die Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften stärken und das gegenseite Verständnis zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens fördern. Dazu tauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Sichtweisen zu verschiedenen Themen aus, stellen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede dar und suchen nach  Wegen, gemeinsame Anliegen zu verfolgen.

 

Erstmalig einberufen vom Oberbürgermeister der Stadt Duisburg versteht der Runde Tisch der Religionen Duisburg sich als selbst organisierender Partner für Öffentlichkeit und Stadtpolitik. Er ist Ansprechpartner für Anliegen, die aus der Stadtgesellschaft an ihn herangetragen werden und kooperiert mit Rat und Verwaltung der Stadt Duisburg, sowie mit anderen gesellschaftlichen Anliegen in praktischen Fragen des öffentlichen Lebens. Gleichzeitig vertritt er Anliegen der Religionen in der Öffentlichkeit und der Stadtgesellschaft. Dabei verhält sich der Runde Tisch der Religionen in Duisburg parteipolitisch neutral.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Runden Tisch der Religionen in Duisburg treten für das Menschenrecht der Religionsfreiheit ein und wollen das freie und öffentliche Leben der Religionsgemeinschaften fördern. Sie bekennen sich zur Grundordnung unserer Gesellschaft, die sie als Teil der demokratischen Zivilgesellschaft mitgestelten wollen. Sie wehren sich gegen alle Versuche, jedwede Religionn als Begründung von Gewalt, Ungerechtigkeit, Hass oder Diskreminierung zu instrumentalisieren.

Die Mitglieder

Am Runden Tisch der Religionen begegnen sich zur Zeit Vertreterinnen und Vertreter folgender Religionsgemeinschaften:

  • Albanisch-Islamische Gemeinde Xhamia Drita
  • Alevitische Gemeinde Duisburg-Nord
  • Alevitische Gemeinde Duisburg
  • Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Freikirchen
  • DITIB Duisburg
  • Duisburger Internationaler Kirchenkonvent
  • Evangelischer Kirchenkreis Duisburg
  • Griechisch-Orthodoxe Kirche
  • Jüdische Gemeinde Duisburg - Mülheim - Oberhausen
  • Katholische Stadtkirche / Katholisches Stadtdekanat
  • Liberal-Islamischer Bund
  • VIKZ Duisburg

„Wir lassen uns nicht spalten“, das ist die Botschaft, die vom Runden Tisch ausgeht. Koordiniert wird die Arbeit von einem Sprecherkreis, der aus drei Personen besteht. Er wird für die Dauer von 18 Monaten aus dem Kreis der Mitglieder gewählt. Für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist dies Superintendent Armin Schneider. Weitere Sprecher sind derzeit Alexander Drehmann für die jüdische Gemeinde und Yusuf Aydin, stellvertretender Vorsitzender der DITIB-Merkez-Gemeinde für die muslimischen Gemeinden.