Gestern Abend informierte das Bistum Essen in einer Regionalkonferenz in der Kirche St. Joseph am Duisburger Dellplatz vor rund 120 Interessierten über den für die Pfarreien des Bistums
anstehenden Transformationsprozess „Christlich leben. Mittendrin.“ (CLM).
Um den Anforderungen an Kirche in einer zunehmend säkularen Stadtgesellschaft gerecht zu werden, sind Veränderungen notwendig, betonte CLM-Programm-Manager Christian Vutz. Zukünftig soll
christlicher Glauben, für Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen, konzentrierter an vielfältigen und beständigen Orten präsent sein und erfahrbar werden. Um dies zu schaffen, sind starke
Netzwerke in Duisburg und gebündelte Kräfte notwendig, denn kirchliche Gemeinschaft soll weiterhin erfahrbar und öffentlich sichtbar sein.
Nach dem Eröffnungsteil der Konferenz, in dem umfassende Informationen zum Prozess vorgestellt und erläutert wurden, hatten die
Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in einer kurzen Pause zu stärken, um sich auf den anschließenden Austausch vorzubereiten. Denn im zweiten Abschnitt erhielten sie die Möglichkeit, aktiv
mitzudiskutieren: Sie durften Fragen stellen, Rückmeldungen geben und konstruktiv Kritik äußern. Dass Veränderungen nötig sind, um in Duisburg zukünftig ein gelingendes christliches Leben zu
ermöglichen, war für viele unstrittig. Doch es wurden auch Sorgen und Vorbehalte sichtbar, denn CLM ist bisher keine ausformulierte To-Do-Liste für die Pfarreien in Duisburg. Vielmehr wurde ein
zu gestaltender Rahmen vorgestellt, der die Antworten im weiteren Verlauf auf vieles noch entwickeln muss - dies soll als Chance verstanden werden. Ein Vorprozess zu CLM wird noch in diesem Jahr
beginnen.
Informationen zu CLM und einen Zeitplan für den weiteren Verlauf finden Sie hier https://clm.bistum-essen.de/