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Christa Blockesch verstorben

Christa Blockesch +
Christa Blockesch +

Duisburg, den 21. Januar 2020 Heute Mittag starb nach kurzer, schwerer Krankheit Gemeindereferentin Christa Blokesch aus der Pfarrei St. Judas Thaddäus im Alter von 63 Jahren. Frau Blokesch war seit 1996 in Serm, wo sie auch wohnte, und Mündelheim tätig, dann zusätzlich in Hüttenheim und Ungelsheim; zuletzt hatte sie überwiegend Aufgaben auf Pfarreiebene übernommen. Hierzu gehörte zum Beispiel die Firmvorbereitung. Dies teilte heute Pfarrer Roland Winkelmann mit und betonte:

 

"Christa Blokesch war Feuer und Flamme in ihrem Tun und ging ganz darin auf, sich für die Verkündigung der Frohen Botschaft einzusetzen und Menschen für Gott und den Glauben zu gewinnen. Dabei schaute sie immer über den katholischen Kernkreis hinaus und fragte sich, was Kirche an weiterreichenden, alternativen Angeboten machen könne, um auch die Fernstehenden zu erreichen. Hier war sie sehr kreativ und einfallsreich, es war spannend, mit ihr zu arbeiten, und man war nie vor Überraschungen sicher. Viele Projekte unserer Pfarrei gehen auf ihre Anregungen zurück. Es tut sehr weh, dass sie nicht mehr da ist, und wir werden sie schmerzlich vermissen.


Unser Mitgefühl gilt auch ihren Schwestern und ihrer ganzen Familie. Trösten wir uns mit der Zuversicht, dass das Wort Jesu an seine treuen Knechte auch Christa Blokesch gilt: "Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener, du tüchtige und treue Dienerin. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn!"

Familie bittet statt Kränzen um Spenden für die Duisburger Werkkiste

Aufgrund der Corona-Situation findet die Beisetzung von Christa Blokesch am kommenden Samstag, 30. Januar im Familienkreis statt. Die Familie bittet statt Kränzen um eine Spende für die Werkkiste, die Jugendberufshilfe der katholischen Kirche in Duisburg. Die Spenden können überwiesen werden auf das Konto der kath. Kirchengemeinde St. Judas Thaddäus mit dem Stichwort "Werkkiste", IBAN DE11 3505 0000 0228 0019 47 bei der Sparkasse.


Wenn die Situation es wieder zuläßt, soll es eine Trauerfeier in der Sermer Kirche geben. Dazu wird die Pfarrei St. Judas Thaddäus rechtzeitig einladen.

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Kommentare: 21
  • #1

    Roman Blaut (Donnerstag, 21 Januar 2021 20:59)

    Christa,
    ein wahres Unikum, immer gut gelaunt, immer voller Tatendrang, ein wunderbarer Mensch, eine wunderbare Kollegin, die ständig auf der Suche nach neuen Ideen war, Glauben erlebbar zu machen. Ich bin unglaublich traurig.
    Christa, ich werde Dich vermissen! Danke Dir für das Beispiel Deines Lebens!
    In paradisum deducant te angeli!

  • #2

    Renate Lagerwey... ehemalige Kitaleiterin in Heisingen in St. Georg (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:00)

    Ein liebenswerter Mensch, mit hoher Schaffenskraft und vorbildhaftem menschlichem Verhalten. Vor langer Zeit in Essen - Heisingen in St. Georg als Gemeindereferentin.
    Du hast deine Reise angetreten.
    Komm gut an.

  • #3

    Barbara Bohnen (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:09)

    Bei ihr habe ich mein erstes Praktikum gemacht. Sie war eine tolle Kollegin. Ich bin betroffen, von ihrem Tod zu hören. Ruhe in Frieden.

  • #4

    Marlies Hennen-Nöhre (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:35)

    Ich bin sprachlos und traurig. Sie war meine Vorgängerin in Essen-Heisingen. Unsere beruflichen Wege haben uns immer wieder zusammengeführt. Sie war wirklich eine Frohnatur mit einem tiefen Glauben und einem großen Herz für alle Menschen.

  • #5

    Ruth Müller (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:45)

    Eine wundervolle Seelsorgerin.

  • #6

    Tabea Diek (Donnerstag, 21 Januar 2021 22:53)

    Liebe Christa,
    Ich hoffe, du mischst den Himmel genauso auf wie die Seelsorge. Fröhlich und wild, nachdenklich und realistisch, kreativ und ganz nah dran.
    Du wirst fehlen. Nicht nur in deiner Pfarrei, sondern im ganzen Bistum. Du warst eine großartige Kollegin, Vorbild im Handeln und Denken. DANKE!

  • #7

    Hans-Walter Henze (Donnerstag, 21 Januar 2021 23:49)

    Christa Blokesch war eine Frau mit der ich mich einige Male über Impulse für die Firm- und Jugendarbeit ausgetauscht habe. Danke! Sie war nie fertig und suchte immer neue Ideen. Ich bin traurig. Jetzt hast du deine Wohnung gefunden. Ruhe in Frieden.

  • #8

    Pfarrerin Anja Humbert (Freitag, 22 Januar 2021 00:57)

    Ich habe mit Frau Blokesch 2 Jahre in Duisburg Röttgersbach die ökumenischen Schulgottesdienste feiern dürfen. Eine für mich bereichernde Zeit . Darüber hinaus werde ich ihre kirchenkabarettistischen Auftritte nie vergessen. Von ihrem Tod zu hören, macht mich sehr betroffen.

    Ich wünsche ihrer Familie den Trost unseres Glaubens, aus dem auch Frau Blokesch heraus gelebt hat!

  • #9

    Helga Heistermann (Freitag, 22 Januar 2021 09:34)

    Ich lernte sie als engagierte immer offene und ansprechbare Seelsorgerin kennen und schätzen, die wir mit großer Wehmut damals in St. Georg verabschiedet haben.

  • #10

    Brigitte Leibold (Freitag, 22 Januar 2021 11:28)

    Ich bin betroffen und traurig. Christa war - in den 1980ger Jahren - die erste Gemeindereferentin in meiner Heimatpfarrei,. Unkonventionell, humorvoll und unangepasst - zu einer Zeit, in der man dazu durchaus Courage und eine gehörige Portion Gelassenheit brauchte.

  • #11

    Michaela Labudda (Freitag, 22 Januar 2021 15:33)

    Ich habe Christa Bundesverband der Gemeindereferent/-innen Deutschlands e.V. kennengelernt und erlebt. Ihre humorvolle und zugewandte Art wird uns fehlen. Den Angehörigen Kraft, für Christa ewiges Leben. Wir werden sie gern in Erinnerung behalten. Im Namen des Vorstands, die Bundesvorsitzende.

  • #12

    Silvia Heiderich (Freitag, 22 Januar 2021 16:04)

    Ich hatte schöne Stunden mit Christa in Heisingen im Rahmen der Kommunionvorbereitung.
    Sie hatte immer ein offenes Ohr...

  • #13

    Michael Keutner (Freitag, 22 Januar 2021 19:44)

    Mein aufrichtiges Beileid. Eine sehr traurige Nachricht! Ich habe ich sie aus Kinder Sicht stets als fröhlich, für den Glauben begeisternd und nicht all zu streng in Erinnerung. Sie möge in Frieden ruhen…

  • #14

    Silvana Ferraguti (Sonntag, 24 Januar 2021 22:05)

    Die Nachricht hat mich Gestern sehr traurig gemacht. Ihre offene, unkonvenzionelle Art, die einen tiefverwurzelten Glabe zeugte, tat mir gut. Danke, liebe Frau Blokesch, ich werde Sie vermissen! Mögen Sie in Seinem Frieden ruhen!

  • #15

    Marlies Schmitz (Sonntag, 24 Januar 2021 22:11)

    Gemeinsam mit Christa und vielen anderen aus Serm und dem Duisburger Süden, haben wir 25 Jahre lang auf unterschiedlichste Weise der Existenz Gottes nachgespürt und versucht seine Botschaft in unserem Umfeld lebendig zu halten. Wir haben sehr schöne Bibelabende gehabt, sie hat für uns Laien und Frauen die Möglichkeit erstritten, als "Glaubenszeugen" in Heiligen Messen die Ansprache halten zu dürfen und wir sind mit ihr nach Kloster Arenberg oder Limburg gereist um neue Glaubensimpulse zu bekommen oder andere Pfarreimodelle kennenzulernen. Oftmals haben wir aber auch miteinander gerungen, waren nicht einer Meinung und hatten unterschiedliche Zukunftsvisionen. Aber erst das Gegenüber hilft, den eigenen Weg zu hinterfragen, um ihn dann bewusster weiterzugehen oder zu verwerfen. Ihr Platz in unserer Mitte ist nun leer und noch ist das nicht richtig in unseren Köpfen angekommen. Ich persönlich werde sie in meinem Alltag rund um unsere Kirche vermissen, denn wir haben uns auf eine eigene Art verbunden gefühlt. Und ich wünsche ihr so sehr, dass sie bei dem Gott, für den sie beruflich und privat gelebt hat, Heimat gefunden hat. Möge er sie behüten bis in alle Ewigkeit.

  • #16

    Dorothee Janssen (Montag, 25 Januar 2021 11:15)

    Christa Blokesch war die Gemeindereferentin der ersten Stunde für mich. Nach dem Studium kam ich an eine Stelle, an der sie vorher war. Sie hat mir sehr geholfen, den Weg in die Praxis zu finden. Ich mochte ihre Art. Sie war immer interessiert und offen. Das Herz lag ihr auf der Zunge. Ihr Tod ist ein Schrecken für mich. Aber sicherlich bleiben wir im Glauben verbunden und werden uns einmal wiedersehen.

  • #17

    Regina Gillinger (Montag, 25 Januar 2021 15:30)

    Ich habe mit Christa in Koblenz studiert und habe heute erfahren, dass sie gestorben ist. Ich bin tief betroffen und traurig, dass wir uns hier nicht mehr sehen werden. Ihr trockener Humor wird mir immer unvergesslich bleiben.

  • #18

    Christa Scholten-Herbst (Montag, 25 Januar 2021 16:18)

    Danke Christa, für deine Ideen, dafür, dass du immer wieder den kollegialen Austausch gesucht hast. Du hast uns im Regionalkreis, nachdem du spontan übers Wochenende in Wien warst, von den österreichischen Adventskränzen erzählt. Von den sonst dunkelvioletten Kerzen der vorweihnachtlichen Fastenzeit ist eine rosa für den dritten Adventssonntag, Gaudete (Freut euch). Du hast die Freude am Glauben sichtbar gelebt. Am Tag deiner Beerdigung brennt bei mir zu Hause für dich eine rosa Kerze.

  • #19

    Gaby Hierl (Montag, 25 Januar 2021 19:47)

    Ich habe auch mit Christa in Koblenz studiert, vor einigen Jahren organisierte sie ein Kurstreffen und wir durften sie bei einem Theaterstück erleben. Heute habe ich erfahren, dass sie verstorben ist. Das macht mich sehr traurig - ich werde sie als eine humorvolle, spritzige und offene Kollegin in Erinnerung behalten.

  • #20

    Ursel Weingärtner (Dienstag, 26 Januar 2021 18:47)

    Diese Nachricht hat mich sehr bewegt. In Heisingen habe ich während der Kommunionvorbereitungszeit und innerhalb der Familienkreis- und Kindergottesdienste eine sehr gute Zeit mit Christa erlebt.
    Ich werde sie gerne in Erinnerung halten.

  • #21

    Sr. M. Ilga Dreier (Mittwoch, 27 Januar 2021 21:27)

    Von 1975-1978 waren Christa und ich Studienkolleginnen in Koblenz-Metternich. Ich habe sie immer als eine authentische, glaubwürdige, humorvolle Kollegin in Erinnerung behalten. Da ich selbst in Essen geboren bin, später aber in anderen Bistümern lebte und arbeitete, fühlte ich mich innerlich stets besonders mit ihr verbunden. Nun hoffe ich sehr, dass sie mir von der Ewigkeit aus weiter behilflich bleibt.